Ortsansicht Velmede
Die Wanderung beginnt in Heringhausen. Von dort aus geht es über "Knippe", Winkelmanns Kreuz und die Alte Deponie zum Ostenberg. Vorbei an der Ostenberghöhle, dem Kreuzweg Bestwig wandern wir mit Ruhrtalsicht zur Veledahöhle und der Knükelhütte.
Velmede. Die Pfarrei Velmede zählt zu den 12 Urpfarreien, die von Karl dem Großen um 800 errichtet wurden. Die Geschichtsschreibung geht davon aus, dass sie die Urkirche des oberen Ruhrtales war. Das Pfarrgebiet umfasste 9.000 ha. Das Patrozinium des hl. Andreas, dem im kölnischen Westfalen nur diese Pfarrkirche geweiht war, weist ebenfalls in eine frühe Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung findet Velmede im Jahr 1072. Das heutige Gotteshaus ist 1848 erbaut worden.
Weitere Wegpunkte sind die Marienkapelle, Alt-Velmede, Pfarrkirche St. Andreas, Kreuzbergkapelle, Kreuzwegtrasse, Ruhrtalblick, Heimberg, Valmerskopf und Kirchgarten. Diese Etappe endet in der ehemaligen Köhlersiedlung Föckinghausen, wo auch die Kapelle zur Verklärung Christi steht.
Föckinghausen. Der Ursprung ist eine Köhlersiedlung, woraus 1764 ein Bauernhaus entstand. 1910 begann die Familie Knipschild eine Pension und verkaufte Speisen an hungrige Gäste. 1923 wurde eine Gaststättenkonzession erteilt und 1926 ein Saal für den zunehmenden Besucherstrom gebaut. 1931 war ein Neubeginn erforderlich, da das Anwesen durch einen Großbrand vernichtet wurde. Für den heutigen Hotelbetrieb stehen 30 Hotelbetten zur Verfügung. Mit dem Haus Tannenrausch, dem Schullandheim des Pestalozzi-Gymnasiums Unna und der Ferienstätte des Caritasverbandes der Stadt Gelsenkirchen, gibt es in Föckinghausen ca. 200 Gästebetten. Der Ort 26 Einwohner.
zu Etappe 5: Föckinghausen - Ostwig


