Am Bürger- und Rathaus in Bestwig beginnt die erste Tour auf dem Bestwiger Panoramaweg.
Bestwig. Seit 01.01.1975 Sitz der Gemeinde Bestwig. Die Verwaltung ist in dem 1994 fertig gestellten neuen Rathaus untergebracht. Ehemalig nur aus zwei Bauernhöfen bestehend, entwickelte sich der Ort, nach dem Bau der Ruhrtal-Eisenbahn ab 1872 durch den Bahnhof und ein großes Bahnbetriebswerk sehr schnell. Das moderne Bergkloster der Schwestern der hl. Maria Postel, empfängt Besucher mit offenen Armen.
Als erstes erfolgt der Aufstieg zum Westfeld. Weiter geht es über Blick auf Stausee zum Alten Heerweg und den Oehrenstein, vorbei am Hexenplätzchen zur Freizeitanlage Andreasberg.
Carl-Haber-Stollen
Andreasberg mit Dörnberg. Während Dörnberg 1759 erstmalig erwähnt wird, ist das etwas unterhalb gelegene Andreasberg das jüngste Dorf der Gemeinde Bestwig. Im Zuge der bergbaulichen Boomphase, die wohl nur mit einem Goldrausch verglichen werden kann, bezog ein Treck aus Sachsen an nur einem Tag im Jahre 1854 die vorher notdürftig von der Bergwerksleitung zusammen gezimmerten Häuser. Das Mundloch des Karl-Haber-Stollen ist wie der Schlammteich („Silbersee“) auffälliges Zeichen der Bergbaugeschichte. Neu ist der Andreasberger Bergbaupfad - ein 5 km langer Rundweg auf den Spuren Andreasberger Bergbaugeschichte. Die große Freizeitanlage in Andreasberg lädt zur Rast ein.
Vom Bergarbeiterdorf Andreasberg führt die Tour über die Klippen und den Dörnberg, mit Blick zur Hunau und am Freizeitpark Fort Fun Abenteuerland entlang nach Bestwig-Wasserfall. Der Ort ist nach dem, unterhalb des Dorfes liegenden, einzigen natürlichen Wasserfall von Nordrhein-Westfalen benannt, der aber nur periodisch wasserführend ist.
Wasserfall "Plästerlegge"
Wasserfall. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes findet sich im Jahre 1560. Die ersten Bewohner waren sicherlich Köhler und Bergleute, die im nahen Bergbau am „Klingelborn“ ihr Brot verdienten. Bekannt wurde das Dorf durch den Freizeitpark Fort Fun. Begonnen hat dieser 1967 mit der Anlage eines Doppelanker-Skiliftes. 1971 folgte der Fort-Fun-Saloon als erstes Bauwerk der künftigen Westernstadt. Eine spektakuläre Aktion war 1972 die Einweihung der damals größten Rutschbahn der Welt. Vom Stüppelturm aus bietet sich eine tolle Aussicht über weite Teile des Sauerlandes – der Turm ist im Parkgelände gelegen.
Weitere markante Wegpunkte sind die Wasserfäller Kapelle, der Wasserfall "Plästerlegge" und die Reitmecke. Die Wanderung endet in Heinrichsdorf (mit DAV-Haus und Marienkapelle).
Willkommen in Heinrichsdorf
Heinrichsdorf. Bergarbeitersiedlung (heute zur Stadt Olsberg gehörig) von 1854 (benannt nach dem Erbauer Henry de Sasseney). Die Kapelle, der hl. Maria Goretti geweiht, wurde 1954, also 100 Jahre nach Gründung des Ortes erbaut.
Im Jahre 2001 kaufte der Deutsche Alpenverein, Sektion Sauerland DAV die ehemalige Dorfschule (erbaut 1950/51) und baute sie zu einem Wanderheim um, welches im Jahre 2002 seiner Bestimmung übergeben wurde.
zu Etappe 2: Heinrichsdorf - Valme


